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Ausbildung in Transaktionsanalyse

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Zusatzqualifikation Transaktionsanalyse

Die Weiterbildung richtet sich an Personen, die an persönlicher Weiterentwicklung und beruflicher Professionalisierung interessiert sind. Sie wird nach den Standards der Europäischen und Deutschen Gesellschaft für Transaktionsanalyse (EATA, DGTA) durchgeführt. Die gesamte Maßnahme ist nach dem Berliner Bildungsurlaubsgesetz anerkannt. (Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales -Geschz.: II D 13 - 46589)

Zur Zeit haben am Institut 3 Ausbildungsgruppen ihre Heimat gefunden

Die Gruppen TA-B (Basisgruppe) und die Gruppe TA-F (Fortgeschrittenengruppe) streben die TA-Praxis- und Beratungskompetenz an, die Gruppe TA-X bereitet sich auf das Examen zur TransaktionsanalytikerIn vor.
Wenn Sie Interesse haben, an der Weiterbildung teilzunehmen, vereinbaren Sie ein persönliches Vorgespräch, um in die Gruppe einzusteigen, die Ihrem Ausbildungsstand entspricht.

Was ist Transaktionsanalyse (TA) ?

Sie ist eine effektive, sozialpsychologische Theorie und Methode über die Persönlichkeit und soziale Aggregate. Die TA ist dem humanistischen Menschenbild verpflichtet und geht davon aus, dass alle Menschen lern- und entwicklungsfähig sind. Störungen in der Kommunikation, der Beziehungsfähigkeit, des Selbstbildes, der Lern- und Leistungsbereitschaft, von Team- und Organisationsprozessen können mit Hilfe verschiedener Verfahren analysiert und behandelt werden:

  • Struktur und Ausdruck der Persönlichkeit, verinnerlichte frühe Beziehungsmuster
  • Kommunikative Aspekte, Beziehungsmuster und -ausdruck
  • Entwicklungspsychologische Zusammenhänge und Psychopathologie
  • Umgang mit Lernstrukturen und Leistungsanforderungen
  • Abweichendes Verhalten, Sucht, Suizid und Gewalt
  • Dynamik von Team- und Organisationsprozessen

Was können Sie lernen ?

Theorien und methodischen Umgang

  • zum Persönlichkeitsaufbau
  • zu kommunikativen Prozessen und Beziehungsmustern
  • zu Übertragung und Gegenübertragung
  • zu systemischen Sichtweisen
  • zur Entwicklungspsychologie und -pathologie
  • zu verwandten psychologischen Verfahren

 

Beratungsprozesse konzeptionalisieren, durchführen und evaluieren

  • Verträge und Zielvereinbarungen abzuschließen
  • Gespräche zu analysieren und Handlungsalternativen zu erarbeiten
  • Ihre eigene Denk- und Gefühlswelt zu reflektieren und in die Arbeit einzubringen
  • bewusster mit den eigenen Bedürfnissen, Ressourcen und Grenzen umzugehen
  • sich selbst zu steuern, um Autonomie zu erlangen
  • sensibler für kommunikative Prozesse, für Gefühle, Bedürfnisse und für die Abwehr Ihrer Klienten, Schüler, Supervisanden oder Mitarbeiter zu werden
  • Dynamiken von Organisationen analysieren und zu steuern
  • mit Ihren KollegInnen effektiver umzugehen
  • Ihren individuellen Leitungs- und Beratungsstil zu finden
  • neue berufliche Perspektiven entwickeln

Wie wird die Weiterbildung durchgeführt ?

  • durch Theorievermittlung und -gespräche
  • durch Reflexion des Arbeitsfeldes (Supervision)
  • durch Gruppendynamische Übungen
  • durch Selbstreflexion und -erfahrung
  • durch Literaturstudium und Vorträge
  • durch Arbeit in peergroups (selbstorganisierte Kleingruppen)
  • durch Rollenspiele, Übungen in Klein- und Großgruppe

Wer führt die Weiterbildung durch ?

  • Inhaltliche und organisatorische Leitung:
    Rainer Thiele-Fölsch
    lehrender Transaktionsanalytiker unter Supervision (PTSTA) - für den psychotherapeutischen Bereich
  • Lehr- und Ausbildungstrainer für SupervisorInnen und Coaches (EAS)
  • Heilpraktiker (Psychotherapie), Leiter von BIATA,
  • Andere lehrberechtigte TransaktionsanalytikerInnen

Was wird von Ihnen erwartet, um an der Weiterbildung teilnehmen zu können ?

  • Arbeit in einem praxisrelevanten Feld (z.B. Beratung, Pädagogik, Therapie, Leitungsverantwortung, Organisations- und Personalentwicklung)
  • Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit dem eigenen Arbeits-, Beratungs- und Leitungsstil und den persönlichen Lebensthemen
  • die Teilnahme am Einführungskurs in TA (101-Kurs)
  • ein persönliches Vorgespräch

Wie ist das Procedere ?

  • Sie buchen einen Einführungskurs in TA (101-Kurs)
  • Sie verabreden einen Termin für ein persönliches Vorgespräch.
  • Mein Einverständnis vorausgesetzt, können Sie sich dann verbindlich anmelden
  • Die Plätze werden in der Reihenfolge der Anmeldung vergeben

Sie können mich unter Kontakt erreichen.

 

Auf eine gute Zusammenarbeit freut sich Rainer Thiele-Fölsch

 

Ziele der Weiterbildung zur TransaktionsanlaytikerIn:

I. Vermittlung einer grundlegenden Haltung

Das Weise am Weisen ist die Haltung (Bert Brecht)

Grafik: Vermittlung einer grundlegenden Haltung: Geist, Körper, Verhalten, Denken, Gefühl
















Die Weiterbildung eröffnet Ihnen die Möglichkeit durch eine annehmende Haltung, sich und anderen gegenüber Autonomie zu entwickeln. Sie können lernen, wie Sie Ihre Klienten, Schüler oder Mitarbeiter unterstützen können, um Geist, Körper, Verhalten, Denken und Gefühle in Einklang zu bringen und im Hier und Jetzt zu leben.

II. Erlangen von Autonomie

Bewusstheit zu erlangen über:

  • sich und Andere
  • Situationen und Verhaltensweisen
  • Ihre Arbeitsanforderungen
  • Ihre eigene Geschichte
  • Ihre eigenen Bedürfnisse
  • Ihre Möglichkeiten und Grenzen

Fähigkeit zur Intimität zu haben, heißt:

  • ohne Manipulation ehrlich mit sich und anderen umgehen
  • Nähe herstellen zu können
  • Grenzen zu setzen
  • In der Sexualität sich frei und respektvoll ausdrücken
  • Beziehungen gestalten und halten zu können
  • Schmerzhafte und unproduktive Beziehungen beenden zu können

Spontaneität bedeutet:

  • im Einklang zu sein mit Ihren Gefühlen, Ihrem Denken, Ihrem körperlichen Erleben und Ihrer Werthaltung
  • sich flexibel und angemessen verhalten zu können
  • den eigenen Impulsen und Wahrnehmungen zu trauen
  • Gedanken und Gefühle zu zeigen und in Beziehung zu bringen

III. Erweiterung der persönlichen und beruflichen Kompetenz durch Methodenvielfalt

Entwickeln von Autonomie
und der Haltung: Ich bin o.k. / Du bist o.k.
Wissenserweiterung und Methodenkenntnisse durch fundierte Theorie Grafik Kompetenzerweiterung Selbstreflexion durch Eigenanalyse. Selbsterfahrung durch gruppendynamische Prozesse
Entwickeln von Fertigkeiten durch Übungen, Rollenspiele und Supervision Selbstorganisation durch Peergrouparbeit, Literaturstudium und Vorträgen
Entwickeln konzeptioneller Strategien,
Planung von Projekt- und Beratungsprozessen im Kontext der Organisation, der Arbeitsaufgabe, der Klienten und Mitarbeiter

Psychosoziale Kompetenz

Grafik: Psychosoziale Kompetenzen

















Persönliche Kompetenz
bedeutet:

  • Klarheit im Denken und in der Wahrnehmung
  • Bewusstheit über eigene Stärken und Schwächen
  • Fähigkeit der Selbstreflexion
  • Lust zu lernen und sich weiter zu entwickeln
  • Impulse und Gefühle wahrnehmen, akzeptieren und adäquat ausdrücken
  • Für sich selbst sorgen können
  • Die eigene Geschichte annehmen
  • Optimismus und Selbstvertrauen
  • Integrität
  • Fachliche Fähigkeiten

Soziale Kompetenz bedeutet:

  • Wahrnehmung des Anderen
  • Interesse am Denken, Fühlen und Verhalten des Gegenüber
  • Fähigkeit zur Metakommunikation
  • Aufbau und Halten guter sozialer Beziehungen
  • Abgrenzung und Zugewandtheit adäquat zur Situation
  • Struktur setzen
  • Wertschätzung zeigen
  • Kritikfähigkeit (angemessen geben und nehmen)

Handlungskompetenz bedeutet:

  • Visionen entwickeln
  • Ziele formulieren und anstreben
  • Zwischenziele benennen und Methodenwissen
  • Klare Verträge und Zielvereinbarungen treffen
  • Prozesse begleiten und kontrollieren
  • Delegationsfähigkeit
  • Teamfähigkeit

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